Michael Gerland

Vita

Michael Gerland ist seit mehr als 20 Jahren als Berater und Therapeut tätig, u.a. im Bereich religiöser Sondergemeinschaften und destruktiver Kulte. Seit 2015 beschäftigt er sich als pädagogischer Leiter der Hamburger Beratungsstelle „Legato – Fachstelle für religiös begründete Radikalisierungen“ schwerpunktmäßig im Bereich des religiösen Extremismus mit islamistischer Prägung. Er studierte klinische Sozialarbeit und Musiktherapie in Hamburg und absolvierte eine Ausbildung zum systemischen Berater und Familientherapeuten sowie eine Weiterbildung in systemischer Gruppenarbeit und Erstbehandlung von Traumata. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) und im wiss. Beirat „Grundlagenwissen für Heilberufe zur Identifikation von Radikalisierungsprozessen“ – einem Forschungsprojekt an der Uniklinik Ulm.

ausgewählte Publikationen

2018

„Radikalisierung in der Schule“ In: Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.) „Dossier: Schule und Zivilgesellschaft“, unter: https://www.boell.de/de/2018/03/16/radikalisierung-der-schule

 

2016

„Auf den Kontext kommt es an – die Verschränkung sozialer Systeme und ihr Einfluss auf die Genese des Fanatismus“ Vortrag auf der Fachtagung „Radikalisierungsprozesse“ im Mai 2016 in Hamburg Veröffentlicht im Wissensportal der DGSF unter:  https://www.dgsf.org/service/wissensportal/auf-den-kontext-kommt-es-an-2016

 

1999

„Sucht und süchtiges Verhalten bei der Suche nach religiöser Identität“ In: AG-Kinder- u. Jugendschutz Hamburg e.V. (Hrsg.): „Individuum-Sucht-Gesellschaft –Formen der Abhängigkeit in der spirituellen Suche“, Hamburg.

 

Arbeitsschwerpunkte

  • Arbeit mit Abhängigkeitserkrankten und mit Aussteiger*innen aus sog. Sekten und destruktiven Kulten
  • Beratung im Bereich religiös begründeter Radikalisierungen 
  • Fortbildung von Fachkräften