Prof. Dr. Ulrich Streeck

Vita

Streeck studierte Medizin an den Universitäten Marburg, Düsseldorf und Göttingen sowie im Anschluss an die Promotion Soziologie und Sozialpsychologie im Zweitstudium. Die Ausbildung zum Psychoanalytiker und Psychotherapeuten erfolgte parallel zur Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

1983 wurde Streeck mit einem psychosomatischen Thema an der Universität Düsseldorf (Heigl-Evers) habilitiert und 1989 an der Georg-August-Universität Göttingen zum apl. Professor für Psychotherapie und Psychosomatik ernannt. 1985 übernahm Streeck die Leitung des Niedersächsischen Landeskrankenhauses Tiefenbrunn, einer großen psychotherapeutischen Klinik in der Trägerschaft des Landes Niedersachsen mit psychodynamisch-psychoanalytischer Ausrichtung. In den Jahren von 1987 bis 1992 war Streeck Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der Dachgesellschaft der Psychoanalytiker in Deutschland (Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie DGPT e.V.) und von 1990 bis 1992 Vorsitzender der Gesellschaft. Er war Vorsitzender des Verbandes der leitenden Ärzte der psychotherapeutisch-psychosomatischen Krankenhäuser und Abteilungen in Deutschland.

 

ausgewählte Publikationen

2016

Psychotherapie als Weg zum Seelen-Enhancement? In: Psychotherapeut 61: 98104.

 

Selbstregulierung und Beziehungsgestaltung. Zur Kombination von Gruppen- und Einzeltherapie in der Behandlung von „Störungen des Sozialen“. In: Psychodynamische Psychotherapie 15: 150159.

 

2015

Handbuch psychoanalytisch-interaktionelle Therapie. Behandlung von strukturellen Störungen und schweren Persönlichkeitsstörungen. 3. überarb. und erw. Auflage, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

 

2014

Störungen des Sozialen’, implizites Beziehungswissen und Gruppentherapie. In: Gruppenpsychother. Gruppendynamik 50: 1829.

 

2013

Implizites Beziehungswissen. In: Psychotherapeut 58: 143150.

 

2012

Braucht soziale Arbeit mit dissozialen Jugendlichen psychotherapeutisches Wissen? In: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe (ZJJ) 23: 5760.

 

2010

Beziehungen im Fokus. Entwicklungsstörungen der Persönlichkeit als „Störungen des Sozialen“. In: Ardjomandi, M. E. (Hrsg.): Jahrbuch für Gruppenanalyse, Band 15/16. Mattes: Heidelberg, 8498.

 

Arbeitsschwerpunkte

  • Entwicklungsstörungen der Persönlichkeit
  • Interaktion und implizites Beziehungswissen
  • Supervision und Therapie
  • psychoanalytisch-interaktionelle Methode
  • Interaktionsdiagnostik

Kontakt

E-Mail: ulrich@streeck.net

Homepage: http://www.streeck.net/