Radikalisierungsprävention an Schulen – Teil 1: Was kann gefordert werden, wie sollte gefördert werden?

Workshop am 16.04.2019 VON 09:30 BIS 16:30 UHR


Schule, so scheint, ist der Ideale Ort für Präventionsarbeit. Ein Großteil der Heranwachsenden besucht diesen Ort regelmäßig und die Angebote reichen von dem/der Vertrauenslehrer(in) bis zu Jugend Forscht-AG.

Um phänomenübergreifenden Radikalisierungsprozessen mit entsprechenden Maßnahmen im Schulkontext zu begegnen, gilt es vorab den Bedarf und die entsprechenden Angebote im gemeinsamen Austausch abzustecken. Ein Ziel sollte sein, Lehrkräfte an Schulen, in der Bandbreite von Primärprävention bis Intervention, nicht ihrer selbst zu überlassen.

 

Im Workshop werden wir uns den Raum nehmen, die besonderen Herausforderungen und Rahmenbedingungen im Schulalltag vor Auge zu führen. Wir wollen wahrnehmen, wie der Ort Schule, zwischen Prävention, Gefährdungseinschätzung und Intervention, Hilfestellung von außen zulassen kann oder auch sollte. 

Ist das Thema Radikalisierung an Schule noch tabuisiert und wo wenden sich Ratsuchende in konkreten Fällen hin? Wir werden im Spannungsverhältnis von verschiedenen Akteuren und Phänomenen Ziele bündeln und im Austausch auf präventive Formen des Entgegenwirkens eingehen. 

 

Im Workshop werden wir den folgenden Fragen nachgehen:

 

  • Welche Verantwortung/Rolle trägt Schule im Umgang mit Radikalisierungstendenzen?
  • Welche Konzepte werden von der Lehrerschaft und Schülerschaft gut angenommen? Welche Angebote überfordern den Schulalltag zusätzlich?
  • Was sind Prinzipien guter Praxis?
  • Wie werden schuldistanzierte junge Menschen erreicht?

EINGELADENE EXPERT(INN)EN

Dr. Christa D. Schäfer

Mediatorin und Autorin

 

Gesicht Zeigen! , Berlin

Hilâl Aybike Kuru

Teach-First-Deutschland Fellow