radikalisierungsprävention in haft: programme und methoden in der arbeit mit jungen inhaftierten

Workshop am 19.06.2019 VON 09:30 BIS 16:30 UHR


Die öffentliche Debatte über Haft als "Nährboden" für Radikalisierungsprozesse hält sich stabil. Parallel dazu entstehen aus Bund und Ländern geförderte Handlungsziele für ein klares Entgegenwirken. An diesem spannenden Punkt setzt under diesjähriger Workshop an. 

 

Im Anschluss an den Workshop "Radikalisierung, Prävention und Deradikalisierung: Entwicklung im Justizvollzug" aus dem letzten Jahr, in dem es zunächst vor allem um eine allgemeine Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse von radikalisierungsprävention in Haft ging, wollen wir uns nun gezielt den Methoden und Programmen der Radikalisierungsprävention im Haftkontext widmen. 

 

Im Rahmen dieser Fachrunde wird die (pädagogische) Arbeit mit jungen Menschen im Vollzug betrachtet und das Spektrum von Programmen und Methoden im Bereich der Prävention und Intervention in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt. In der Gegenüberstellung unterschiedlicher Ansätze der Radikalisierungsprävention in Haft, soll ein offener, erfahrungsbasierter Austausch stattfinden: Was unterscheidet die einzelnen "Deradikalisierungs-Programme"? Was läuft gut in der Arbeit in Haft? Aber auch, Stichwort Fehlerkultur, wo zeigen sich Schwierigkeiten?

 

Im Workshop werden wir den folgenden Fragen nachgehen:

 

  • Welche Ansätze und Programme werden in der Radikalisierungsprävention/Deradikalisierung in Haft angewendet? Wie sieht die Arbeit mit den jungen Inhaftierten konkret aus?
  • Welche Methoden haben sich bisher bewährt? Wo gibt es Probleme?
  • Wie individuell sind die Programme auf die Insassen(inn)en abgestimmt?
  • Welche Ziele werden für die Arbeit mit den Inhaftierten seitens der Träger, der Pädagog(inn)en, der Haftanstalten und der Politik formuliert?

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